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Theater / Tournee / Oman 2012

"Hi you!" – der kleine Angsthase im Royal Hospital Muscat


Die Augsburger Puppenkiste auf Gastspielreise im Oman


"Mei, wär’ i bloß noch a paar Tag’ länger ’blieben. Hier is’ ja scho’ fast Winter", ärgerte sich der Kasperl, als er wieder schwäbischen Boden unter den Füßen hatte. Auf Einladung der Deutschen Botschaft weilte er nämlich im sonnigen Sultanat Oman. Aber freilich waren nicht Sonne, Strand und Meer Grund für die Reise. Vielmehr befand sich der Kasperl auf Dienstreise auf der arabischen Halbinsel. Und er flog auch nicht alleine in den Süden, sondern wurde von seinen hölzernen Kollegen aus der Inszenierung "Das kleine Känguru und der Angsthase" sowie vier Puppenspielern um Jürgen Marschall, Mitinhaber der Puppenkiste, begleitet.

Sie alle reisten für ein Gastspiel in den Oman, das Christian Seiffert, Kulturattaché der dortigen Deutschen Botschaft, mit viel Engagement trotz eines knappen Budgets organisiert hatte. "Es ist immer wieder schön, zu erleben, wie sich Kinder auf der ganzen Welt für Puppenspiel begeistern", erzählt Jürgen Marschall. Besonders gilt dies für den Oman, in dem es weder eine Puppenspieltradition noch ein spezielles Kulturprogramm für Kinder und Jugendliche gibt.

Das kleine Känguru und der Angsthase sind in den vergangenen Jahren schon in zahlreichen deutschen Kinderkliniken aufgetreten. Wie auch in Deutschland besuchten sie in Muscat, der Hauptstadt des Omans, nach ihrem Auftritt kranke Kinder an deren Krankenbetten. Im Royal Hospital kuschelte sich das kleine Känguru ganz dicht an den fünfjährigen Ishan – der die Puppe mit "Hi you!" begrüßte, als sei sie lebendig. Als er dem Känguru dann erzählte, seine linke Hand täte "sehr, sehr weh", war die Puppenspielerin des Kängurus ganz schnell vergessen. "Die Sprache des Puppenspiels ist international", fasst Marschall zusammen.

 

 

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DB SCHENKER
 
 
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