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Wir waren da!

Über 900.000 Besucher im Augsburger Puppentheatermuseum

"die Kiste" ist ein Publikumsmagnet! Die Stars der Augsburger Puppenkiste und außergewöhnliche Ausstellungskonzepte katapultierten das Augsburger Puppentheatermuseum seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 in die Riege der erfolgreichsten Familien- und Kindermuseen Europas.

Der Erfolg des Museums kommt nicht von ungefähr. Zum einen ist die Popularität der Marionetten der Augsburger Puppenkiste, die in der Dauerausstellung zu sehen sind, ungeheuer groß. Zum anderen sind die dreimal jährlich wechselnden Sonderausstellungen mittlerweile so beliebt, dass der Besucherandrang selbst die kühnsten Erwartungen übertrifft. Das Museumskonzept, eine Verbindung von Unterhaltung, Bildung und Figurentheater gilt als einmalig.

Nicht ohne Grund haben schon zahlreiche renommierte Wissenschaftler, berühmte Hochschulen, Institutionen und Sammlungen mit dem Augsburger Puppentheatermuseum kooperiert. Pädagogen sind längst davon überzeugt, dass die ungewöhnliche Darstellung von Sachverhalten in "der Kiste" den Zugang zu geschichtlichen und wissenschaftlichen Dingen erleichtert.

 

Am Mittwoch, den 04. August 2010 durchschritt der 500.000ste Besucher das automatische Drehkreuz und wurde von Klaus Marschall, Theaterleiter der Augsburger Puppenkiste und Christoph Mayer, Vorsitzender des Trägervereins "Freunde des Augsburger Puppenspiels e.V." des Augsburger Puppentheatermuseums "die Kiste" in Empfang genommen.

Der Jubiläumsgast, die 8-jährige Maja Korn, kommt aus Oestrich-Winkel im Rheingau und wurde vom Augsburger Kasperl am Eingang des Museums mit Blumen und einer Kalle-Wirsch-Marionette geehrt.

 
Gleich neben Lummerland liegt ein Gästebuch ...
Am Sonntagmorgen gab es jedesmal
bei uns daheim ein festes Ritual.
Wir schalteten – das musste einfach sein -
den Bildschirm für die Puppenkiste ein.

Die Kiste barg die bunten und adretten,
aus Lindenholz geschnitzten Marionetten.
Nur etwas Leim und Farbe reichten schon
und schufen die perfekte Illusion.

Die oft kaum konturierte Szenerie
beflügelte in uns die Phantasie.
So folgten wir ergriffen und mit viel
Begeisterung dem farbenfrohen Spiel.

Da war die kleine Insel Lummerland,
wo Jim, der Waisenjunge, Heimat fand.
Da war die dicke Dampflok Emma und
ihr Lenker Lukas, stark und kugelrund.

Und da war auch das Urmel aus dem Eis,
stets quicklebendig, kess und naseweis,
trotz mancherlei Gefahren und Gewittern
und kleinen Pannen niemals zu erschüttern.

So viele Puppen wären noch zu nennen,
von denen wir Profil und Schicksal kennen:
Scheinriese Tur Tur, Kalle Wirsch und Co.
und Mikesch und der Kasperl sowieso.

Auch ihre Lieder können wir noch singen,
die uns bis heute in den Ohren klingen.
Den Büchsenmarsch vergessen wir wohl nie,
die herrliche, beschwingte Parodie.

Die Puppen hängen derzeit im Museum.
Ihr 60-Jahre-Fernsehjubiläum
könnt’ Anlass sein, sie aus dem Schlaf zu wecken
und wieder neu für Kinder zu entdecken.

In einer Zeit, die so viel Schund kreiert,
erscheint die Kiste weder antiquiert
noch allzu simpel oder gar naiv,
stattdessen als ein starkes Korrektiv.

Ist es verwegen, auf den Tag zu hoffen,
an dem die Kistendeckel wieder offen
für große und für kleine Kinder stehn
und wir die Puppen auf dem Bildschirm sehn?

Ein Klassiker der Fernsehunterhaltung
käm’ so erneut zu Wirkung und Entfaltung.
Und sicher würden wie in alter Zeit
Millionen Kinderherzen wieder weit.

Arnd Herrmann, Würselen

Herr Professor Tibatong,
Kamel und Löwe im Ballon,
Urmel singt auf Titiwu,
und Ping klappt seine Mupfel zu.

Lummerland, das Tal der Drachen,
Frau Mahlzahn, sie bringt mich zum Lachen,
und Emma tönt mit grellem Pfiff,
umschifft mit Lukas jedes Riff.

Jim Knopf, Frau Waas und auch ihr König,
froh zu sein, bedarf es wenig,
was mir Freude macht als Kind,
ist noch perfekt die Zeit verrinnt.

Ich fuhr nach Augsburg, Fußball wegen,
und mit dem Sieg den Pfad zu legen,
zum Finale nach Berlin,
was mir nicht unmöglich schien.

Dieser Traum ist ausgeträumt,
was heute mir schon ferne scheint,
doch der Besuch im Puppenstück,
brachte mich zum Kind zurück.

Da steh ich staunend, ich, ein Bär,
als wenn ich wieder dreizehn wär,
ich sehe Urmel aus dem Eis,
ich hör sein Lied, es schließt der Kreis.

Die Puppen, liebevoll gestaltet,
noch wie gestern, nicht veraltet,
und zieht nur jemand an dem Faden,
stehen sie auf zu neuen Taten.

Es ist fast so, als ob sie leben,
als ob sie ihre Stücke geben,
gestern, heut, in Ewigkeit,
nicht angenagt vom Zahn der Zeit.

Ich schaue mich verstohlen um,
ich bin ja lang schon nicht mehr jung,
doch dann seh ich nebenan,
noch manch andern älteren Mann.

Aus jeder Miene spricht ein Strahlen,
in einer Welt voll Text und Zahlen,
ist es schön welch Poesie,
manches ändert sich halt nie.

Und ich meine seht mein Zwinkern,
Wawa würde mir gar winken,
bilde ich mir das nur ein?
Schön ist es, ein Kind zu sein.

Der Besuch hat sich gelohnt,
wovon sagt man das sonst schon?
Und jeder, der noch staunen kann,
schau sich gelebte Träume an.

Henry Wimmer, Elsdorf

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Pete Docter ist der Regisseur von Monster AG


Alfons Schubeck



   
   
   
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